Geldmacht China - Wie der Aufstieg des Yuan Euro und Dollar schwächt

Eine neue Weltwährung entsteht, der chinesische Yuan. Knallhart nutzt die neue Regierung unter Staats- und Parteichef Xi Jinping die Stärke der eigenen Wirtschaft und die Schwäche des Westens. 2012 hat Chinas Wirtschaftskraft bereits die der Eurozone überholt. 2016 sind die USA dran. Keine andere große Volkswirtschaft der Welt hat so viel Wachstumspotential wie China. Das gibt dem Yuan die Kraft, Euro und US-Dollar unter Druck zu setzen und als die neue Leitwährung an ihnen vorbei zu ziehen. Ein unglaublicher Machtgewinn für die neue Weltmacht. Welche Spielregeln wird sich China für das globale Weltfinanzsystem ausdenken? Höchste Zeit, dass wir uns in Deutschland damit beschäftigen. Denn der Yuan wird unseren Alltag bald viel mehr bestimmen als die Frage, wie sparsam und fleißig die Griechen sind.

Gebundene Ausgabe: 286 Seiten, € 19,90 [D]
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (25. Februar 2013)
Hanser Verlag
ISBN-10: 3446434879

Rezensionen

"Ein insgesamt lesenswertes Buch, es regt an und manchmal auch auf."
Wirtschaftswoche

"Sieren beschreibt die finanz- und wirtschaftspolitischen Operationen der Chinesen einmal mehr genau und mit profunder Einsicht."
Deutschlandradio Kultur

"Frank Sieren prognostiziert den Aufstieg des Yuan zur Weltwährung und hält damit den Europäern zugleich den Spiegel vor. Und so ist auch Frank Sierens Buch eine Herausforderung insbesondere an uns Europäer, das eigene Haus in Ordnung zu bringen und zu halten. China jedenfalls wird nicht auf uns warten."
Manfred Lahnstein - Bundesfinanzminister a.D.

"Ob er Autor sich auf der Zeitachse bewegt, ob er zur Verdeutlichung seines Themas über die USA, Europa, Japan, Indien oder internationale Organisationen schreibt, ob er die Rolle von Leitwährungen, die Funktion von Zentralbanken, feste und freie Wechselkurse oder die Auf- und Abwertung von Währungen erklärt: auch als finanzpolitischer Laie folgt man ihm stets mühelos und mit großem Lesevergnügen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Sieren seine Informationen mit sehr sicherer Hand dosiert: Kein Detail zu viel, aber auch keine entstellenden Vereinfachungen."
SWR2