Angst vor China - Wie die neue Weltmacht unsere Krise nutzt

Der Zickzackkurs des Westens in der Schuldenkrise beschleunigt den Aufstieg des Reiches der Mitte. Unsere Abhängigkeit von Peking wächst von Jahr zu Jahr. Frank Sieren hat diesen dramatischen globalen Wandel schon vor Jahren präzise vorausgesehen. In seinem neuen Buch beleuchtet er die erschreckenden Stärken Chinas und die versteckten Risiken des Booms. Er entlarvt aber auch unsere unglaublichen Schwächen, mit denen wir die Zukunft leichtfertig aufs Spiel setzen. Und er erklärt uns, wie wir die lähmende Angst vor China überwinden können.

Deutschland ist seit der Finanzkrise noch viel abhängiger von der neuen Weltmacht China geworden. Je größer die Probleme bei uns, desto mehr müssen wir auf China setzen. Dabei ist das deutsche Wirtschaftswachstum jetzt schon »Made in China«. Und die Chinesen kaufen immer mehr deutsche Firmen, weil uns das Geld ausgeht. Inzwischen kann Peking seine Spielregeln diktieren – ob durch unerbittliche Zensur im eigenen Land oder international beim Transfer deutscher Technologie. Selbst auf den G20-Gipfeln der mächtigsten Staatschefs geht nichts mehr ohne den chinesischen Präsidenten. Ein Ende dieses epochalen Wandels ist nicht in Sicht, im Gegenteil: Den Titel Exportweltmeister mussten wir bereits abgeben. Und nun überholt uns China sogar bei der Umwelttechnologie. Was passiert, wenn die Chinesen bald unsere Produkte ohne uns herstellen? Bedroht China unseren Wohlstand oder hilft es uns, ihn zu halten?


»Angst vor China« ist erhältlich bei: www.amazon.de

Gebunden, 432 Seiten, September 2011
€ 19,90 [D]
ISBN-10: 343030041X, www.econ.de

Kindle Edition, September 2011
€ 8,99 [D], Kindle-Shop

E-Book, September 2011
€ 8,99 [D], e-buchkatalog.de


Rezensionen

„Dieses Buch sollte man gelesen haben.“
Helmut Schmidt

„Lesen!"
Welt am Sonntag

„Lesenswert."
WirtschaftsWoche

„Sieren erregt Aufsehen mit seinem neuen Buch."
Bild

„Sieren erzählt Insidergeschichten aus dem China, das er kennen gelernt und gar nicht dem Bild entspricht, das sich die meisten Europäer vom gelben Riesen machen. Der Leser lernt ganz neue Seiten an China kennen und revidiert vielleicht sogar seine bisherigen Vorstellungen."
Rolf Dobelli - Autor von "Die Kunst der klaren Denkens"

„Eine präzise Analyse der tatsächlichen Stärken und Schwächen Chinas."
Handelsblatt

„Spannender als ein Krimi."
Rundfunk Berlin-Brandenburg

„Sieren ist daran gelegen, die Perspektiven der Chinesen sichtbar zu machen und gleichzeitig eingefahrene Denkmuster bei uns aufzuweichen. Er verhilft zu objektiven Einschätzungen, weil er gängige Klischees mit einer journalistisch differenzierten Betrachtungsweise beantwortet. Von ihr ist viel zu lernen."
Deutschlandradio Kultur

„"Angst vor China" hat mir deshalb sehr gut gefallen, weil ich den Eindruck gewonnen habe, dass Frank Sieren China wirklich kennt. Und China ist für mich eine der Nationen, die zukünftig die weltweite Entwicklung mit gestalten wird. Man bekommt doch die eine oder andere Anregung, wo Herausforderungen sind - auch für uns in Europa, was den Erhalt unseres Lebensstandards anbelangt. Ich fand es war eine hoch spannende Lektüre, und ich kann sie nur empfehlen."
Joachim Rukwied - Präsident des Deutschen Bauernverbandes

„ [...] Frank Sieren, 44, hat sich seinen Ruf als China-Spezialist bereits erworben. Der deutsche Journalist lebt seit 1994 in Peking. Seine Bücher „Der China Code“ (2005) und „Der China Schock“ (2008) schafften es auf die Bestsellerlisten. Den Ritterschlag als Experte für die Volksrepublik erhielt Sieren durch den Gesprächsband „Nachbar China“ (2006) mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt.
Packend und zugleich faktenreich handelt Sieren in seinem neuen Buch alle Bereiche ab, in denen China dabei ist, eine weltweite Vorrangstellung zu erlangen – oder sie längst erreicht hat. Da geht es anschaulich um so verschiedene Dinge wie die deutsche Atomtechnik oder die Amerikaner als Schuldner und Abnehmer von Waren zugleich, was sie zu einem wichtigen Partner macht. Es geht um den gigantischen Energiebedarf von China, die neue chinesische Flugzeugindustrie, die Rolle der Tibeter, wie die Chinesen sich wichtige Rohstoffe sichern und – ganz aktuell – den beherrschenden Einfluss in der Schuldenkrise westlicher Staaten. Das alles vor dem Hintergrund des Wertesystems der Volksrepublik, in der sich die Kommunistische Partei dem politischen Wandel in etlichen Teilen der Welt bislang entzogen hat.
Als die Amerikaner mit billigen Krediten ihre Wirtschaft anheizten, hätten die Chinesen bereits früh geglaubt, diese Blase werden platzen, analysiert Sieren. „Das hielt sie jedoch nicht davon ab, die amerikanische Wirtschaft als Durchlauferhitzer für ihren eigenen Aufschwung zu benutzen.“ Damit der amerikanischen Wirtschaft nicht die Luft ausging, kauften die Chinesen große Mengen Staatsanleihen. Sieren sieht es so: „Sie liehen den Amerikanern Milliarden US-Dollar, damit diese weiterhin chinesische Produkte kaufen konnten.“
Süddeutsche Zeitung